Friede den Schulen. Vielfalt der Bildung.

Baden-Württembergs Bildungssystem zählt zu den besten der Republik. Regelmäßig bescheinigen der Bildungslandschaft des deutschen Südwestens Spitzenwerte im Ländervergleich. Aber dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich, zufällig oder gar garantiert und ungefährdet. Wie in anderen Bundesländern auch ist das Bildungswesen im Land zwischen Neckar und Rhein, Donau und Tauber nicht vor ideologischen Experimenten am lebenden „Objekt“ Schüler sicher.

Der liberale Bildungspolitiker, Landtagsabgeordnete und Gymnasiallehrer Dr. Timm Kern will die beste Bildung für die Landeskinder. Wer wollte sie nicht? Das besondere liegt aber in Kerns praxisgesättigtem Lösungsvorschlag: Die beste Bildung soll aus der Vielfalt von unten erwachsen, nicht politisch von oben verordnet werden. Sein Schulfrieden stellt das Bildungswesen vom Kopf auf die Füße und will ihm durch eine pragmatische Sicht auf die aktuellen Herausforderungen und zu erschließenden Chancen Beine machen, mit dem es selbständig in die Zukunft gehen kann.

Schüler sind keine Zellkulturen, die man beliebig ideologischen Experimenten aussetzen kann. Sie sollen für ihr Leben ertüchtigt werden. Scheitern die Experimente, drohen auch die Schüler zu scheitern. Sie können, sollen und dürfen nicht wie beliebig austausch- und entsorgbare Zellkulturen entsorgt werden.

Die letzten Monate habe ich Dr. Timm Kern bei der Entstehung seines Buches “Friede den Schulen” begleitet und unterstützt. Im Januar wird es im Berliner Siebenhaar-Verlag erscheinen. Der Verlag hat es in sein Jahresprogramm aufgenommen.