Obama besiegt Osama

Die wehrhafte Demokratie USA hat ihre Ausdauer und Schlagkraft bewiesen. Auch wenn mit dem Tod Osama Bin Ladens der internationale Terrorismus sicher nicht besiegt ist, er gibt ein sicheres Signal an die Verächter der Freiheit: Die westliche Demokratie ist nicht wehrlos. Sie bleibt ihren Gegnern auf die Spur, auch wenn sie dafür langen Atem braucht. 

Die westliche Welt sieht nicht tatenlos zu, wenn Fanatiker ihre Werte in Frage stellen. Die Welt ist heute ein wenig freier geworden. Allen, die Bin Laden nacheifern, signalisiert die Handlungsbereitschaft der USA: Wiegt Euch nicht in Sicherheit. Menschenfeinde entgehen ihrer gerechten Strafe nicht. Sicher wäre es gut gewesen, Bin Laden hätte sich vor einem Gericht verantworten müssen. Die Umstände des Einsatzes und seine Gegenwehr haben das wohl unmöglich gemacht.

Denjenigen, die sich nun fragen, ob die Welt nun sicherer oder gefährlicher geworden ist, sei gesagt: Das kann niemand wissen. Die giftige Saat von Terrorismus und Menschenverachtung ist damit noch nicht getilgt. Die Freiheit muss sich täglich ihrer Feinde erwehren. Das wissen Freunde der Freiheit. Dem Triumph von heute, folgen die Mühen im weiteren Kampf mit denjenigen, die der freien Welt ihre Ideologie überstülpen wollen.

Auch die traditionell amerikakritischen Kräfte hierzulande sollten erkennen, das die Vereinigten Staaten den Werten der Menschenrechte und Demokratie einen großen Dienst erwiesen haben.

Barack Obama und seinen Einsatzkräften gebühren Anerkennung, Dank und Gratulation für ihre Leistung.

Sie haben der Freiheit einen großen Tag bereitet.