Erwartungsmanagement ist gefragt

Mit 88,6 Prozent hat die FDP Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf mich am 5. März im Amt des Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden bestätigt. Ich werte das als Ausdruck des ungebrochenen Vertrauens in meine Arbeit. Seit 2009 habe ich nun dieses Ehrenamt inne. Zuvor war ich im Ortsvorstand der FDP Berlin Charlottenburg-City aktiv.

Im bevorstehenden Wahlkampf werde ich die Erfahrungen aus eigenen Kandidaturen zum Deutschen Bundestag (1994 und 1998) und Bayerischen Landtag (1998) sowie zum Abgeordnetenhaus von Berlin (2001) nutzen. Auch sechs Jahre, 10 Monate und 8 Tage als hauptamtlicher Mitarbeiter der FDP-Bundesgeschäftsstelle haben mir Eindrücke davon vermittelt, welche Fehler im Wahlkampf zu vermeiden sind.

Mit Blick auf die Situation der FDP im Jahr 2010 (Die Liberalen haben bislang die geweckten Hoffnungen auf eine große Steuerreform noch nicht erfüllt.) und den aktuellen Sinneswandel des amerikanischen Präsidenten im Umgang mit den Häftlingen in Guantanamo (Obama wollte das Gefangenenlager dort noch im Wahlkampf vor zwei Jahren schließen.) ist für die Glaubwürdigkeit einer Partei ein überzeugendes Management der bei den Wählern erzeugten Erwartungen an die Leistungen einer Partei unabdingbar.

Es gibt also weiter viel zu tun.