Klimawandel in der Winterpause
Sonntag, Februar 15th, 2009Angesichts lange nicht da gewesener Tiefsttemperaturen im Januar und anhaltenden Schneefalls selbst im sonst so warmen Berlin beschleicht einen die Frage, ob der Klimawandel sich eine Winterpause gönnt. Vielleicht greifen aber auch die carbondiktatorischen Maßnahmen, die allerorten als alleiniges Heilmittel bei der Installation der Weltklimaanlage betrachtet werden.
So als ginge es darum, die Angst der Menschen trotz jahreszeitlich bedingt kühler Außentemperaturen in Gang zu halten, lesen Klimapropheten einen noch höheren CO2-Ausstoß aus den aktuellen Werten heraus als den, den sie vorher so zuverlässig von ihren Computern gesagt bekommen hatten.
Da wird es Zeit, das Outsourcing des “gesunden Menschenverstandes” in Rechner zu beenden und den eigenen Verstand einzuschalten: Anders als es Verschwörungstheoretiker glauben machen wollen, hat die Geschichte selten etwas, was auf eine einzig Ursache zurückzuführen gewesen wäre. Veränderungen - auch beim Klima - haben viele Ursachen. Zeit sich die Frage zu stellen, ob es nicht ein bißchen anmaßend ist, das weltweite Klima festzulegen und herbeiregulieren zu wollen. Angesichts der bekannt effektiven Arbeit internationaler Organisationen darf man gespannt sein, auf welche Temperatur sich die Klimaräte dieser Welt letztlich einigen wollen.
Bis dahin bleibt mir die Hoffnung, dass sich der nachfolgende Weltuntergang sich um wenige Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte verzögert. Ich rate der Welt:
Immer schön cool bleiben.
